Montagsstarter #17

1. Schon bald sind die Schulferien vorbei und dann kann ich endlich wieder arbeiten.

2. Es geht manchmal hoch her in meinen Gedanken.

3. Auf dem Mars würde es mit unserer Population ganz schön eng werden, wenn man bedenkt, dass der Durchmesser nur etwa halb so groß ist wie der der Erde.

4. Ob es wohl irgendwo noch Leben im Weltall gibt ?

5. Eine riesengroße Erleichterung ist,  dass ich meine Masterarbeit letzte Woche abgegeben habe.

6. Wenn die Prüfer so ähnlich denken wie ich, dann dürfte die Bewertung zufriedenstellend für mich ausfallen.

7. Sich jetzt noch 5 Wochen lang wegen der Note verrückt zu machen halte ich für Blödsinn.

8. Auf meinen Friseurtermin morgen freue ich mich, dann steht noch das Treffen mit einer lieben Freundin an und außerdem möchte ich noch weitere Stunden im Kreise meiner Freunde verbringen.

||||| 1 I Like It! |||||

[Song of the Week] Silje Nergaard – I don’t wanna see you cry

 

Zum zweiten Mal innerhalb sehr kurzer Zeit spiele ich wieder Musikkritikerin: heute möchte ich euch von einem Lied erzählen, das mich schon ein paar Jahre lang begleitet und immer wieder bewegt. Gemeint ist I don’t wanna see you cry der norwegischen Jazzsängerin Silje Nergaard. Bevor ich begann, diesen Post zu schreiben, habe ich zunächst sowohl diesen als auch meinen früheren Blog durchforstet, weil ich eigentlich der Meinung war, bereits einmal über dieses Lied geschrieben zu haben. Doch dem war nicht so. Anscheinend habe ich schon so lange darüber nachgedacht, meine Gedanken dazu zu Papier/Bildschirm zu bringen, dass ich mir erfolgreich eingeredet hatte, den Post bereits verfasst zu haben…

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt das Lied von einem Abschied und davon, wie es anschließend auf beiden Seiten weitergeht. Dabei wird aus der Perspektive der Person erzählt, die die dauerhafte Trennung initiiert und darüber reflektiert, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Dabei beschreibt sie an erster Stelle, was sie sich von ihrem Gegenüber als ein Abschiedsgeschenk wünscht: dass diese wütend sein möge; wütend und erbost, voller Hass auf das Ich. Dass sie den Tag verfluchen möge, an dem sie sich begegneten und die verlassene Person der anderen ihr Herz öffnete.

I don’t wanna see you cry, I beg you try not to let the pain I’m causing reach your eyes. Ich kann es nicht ertragen, dich weinen zu sehen, ich flehe dich an, den Schmerz nicht deine Augen erreichen zu lassen. Der Refrain klingt so selbstlos und beschützend, aber ist das wirklich die Intention der verlassenden Person? Macht sie es sich nicht eigentlich verdammt einfach? Über die Jahre hinweg habe ich dieses Lied unzählige Male gehört, in verschiedenen Interpretationen, zu unterschiedlichen Anlässen und von variierenden Stimmungen vorbelastet – und lange war ich berührt davon, wie ehrlich die Person doch ist, wie sehr sie sich bemüht, den Prozess des plötzlichen Auseinanderlebens für die verlassene Person erträglich zu machen: Gib mir all die Schuld, nenne mich herzlos und grausam, bezichtige mich der Lügen, nur lasse nicht zu, dass mein Abschied deine Augen mit einem Grauschleier verhängt. Liebevoll? Oder eigennützig?

Ich empfinde dieses Lied immer mehr als eine gemurmelte Entschuldigung, mit der das Ich den Kopf aus der Schlinge ziehen will, vielleicht auch um sein eigenes Gewissen zu erleichtern.In dieser Situation zu verlangen, dass der andere stark sein muss (ob das nun damit begründet ist, dass man selbst es nicht ist, oder nicht, sei hier für einen Moment dahingestellt), ist eine hohe Anforderung an die verlassene Person. Sicherlich ist Wut ein guter Weg, um mit so einer Situation umzugehen, und zweifellos geht das Leben weiter, mit alten und neuen Träumen, doch es steht dem Ich nicht mehr zu, darüber zu entscheiden, wie der andere sich zu verhalten habe.

Don’t break me down by breaking down in tears. Zerbrich  mich nicht, indem du in Tränen ausbrichst. Spätestens an dieser Stelle gewinnt das Lied für mich an Eigennutz und verliert ein Stück weit die […]. Es mag auch gut gemeint sein, worum das Ich bittet. Aber in erster Linie bleibt in meinen Ohren, dass es gegenüber sich selbst rechtfertigen will, dass es doch kein wirklich schlechter Mensch ist. Schließlich wünscht es sich doch nur das Beste für die andere Person! Sie soll ihr Leben weiterleben, die Träume verfolgen und niemals mit Bedauern zurückschauen, kann man denn noch selbstloser sein? Nein, so einfach ist es in meinen Augen, beziehungsweise Ohren, nicht.

Hört euch das Lied selbst an, entscheidet selber darüber, wie ihr die gesungenen Worte interpretiert und was ihr daraus im Hinblick auf den Charakter des Ichs schließt. Und lasst es mich gerne wissen, ich würde mich darüber freuen.

(Ich entschuldige mich für die Qualität des Videos, das war schlichtweg die beste Version, die ich hier integrieren konnte. Schaut mal bei Clipfish oder MyVideo nach diesem Lied, da gibt es auch den offiziellen Videoclip)

||||| 1 I Like It! |||||

[Song of the Week] Passenger – Holes

Es gibt so Tage, da weiß man nicht genau, was man musiktechnisch will. Gut soll die Musik sein, zum Mitgrooven, zum Tanzen, zum Mitsingen, zum Nachdenken, zum Lächeln, zum Lachen, zum Träumen. Zumindest mir geht das häufig so. In diesen Momenten sind Onlineplattformen wie 8tracks genau das Richtige, denn sie haben für jede meiner Stimmungen und Emotionen genau die richtige Playlist parat. Schon viele Schätze habe ich auf diese Weise entdeckt und schon wenig später gekauft und auf meinen Ipod geladen.

Einer dieser Schätze ist Holes von Passenger, einem Singer-Songwriter aus England, der eigentlich Mike Rosenberg heißt. In diesem Song, der locker flockig daherzukommen scheint, geht es um die verschiedenste Form von holes, von Löchern. Löchern im Geldbeutel, Löchern im Haus, Löchern im Herzen, Löchern im Leben. Am Ende dieser kurzen Aufzählung stößt man schnell auf den eigentlichen Gehalt des Liedes, denn so harmlos, wie es zunächst scheint, ist es gar nicht: wir alle haben Löcher in unseren Herzen und Leben, doch wir machen immer weiter. Wir nehmen aus allem, was uns widerfährt, etwas Gutes mit und wachsen daran, sehen es als eine neue Chance.

Zugegebenermaßen war ich lange der Meinung, dass James Blunt für diesen Song verantwortlich sei, weil die Gesangsstimme mich doch sehr stark an ihn erinnerte. Als ich dann schließlich eines Besseren belehrt wurde, beschloss ich auch gleich, mich näher mit dem Text zu beschäftigen, da ich zuvor hauptsächlich von der beschwingten Melodie mitgerissen worden war. Der Optimismus des Liedes, der genau richtig portioniert ist, steckt an und gibt ein Stück weit neue Energie für jeden grauen Tag, der daherkommt. So häufig gibt es Möglichkeiten für einen neuen Beginn, für den Punkt, an dem man etwas hinter sich lässt und lächelnd nach vorne schaut, anstatt sich nur auf das hinterlassene Loch zu konzentrieren. Und fast genauso häufig trauert man dem hinterher, was zuvor noch da gewesen war. Dass jedem Anfang aber ein Zauber innewohnt, und der letztlich den Ärger und das Loch an sich überwiegt, wird oft übersehen.

Vielleicht geht es euch überhaupt nicht so. Vielleicht gehört ihr zu den Menschen, die ausnahmslos immer positiv in die Zukunft schauen und sich nie von dem leiten lassen, was in der Vergangenheit geschehen ist. Vielleicht wird bei jedem eurer inneren Löcher sofort ein großes Pflaster aufgeklebt, das heilende Wirkung hat. Dann könnt ihr euch diesen Song anhören, um gute Laune und einen Ohrwurm zu bekommen. Und allen anderen möchte ich diesen Song mitgeben, um auch in den Herbsttagen die Sonne scheinen zu lassen.

Und im Anschluss noch eine Aufnahme, die mir beim Herumklicken auf Youtube in die Finger fiel – sie stammt aus der Queen Street Mall in Brisbane (Australien), wo ich vor nicht allzu langer Zeit auch entlanggelaufen bin. Hach ja, die Erinnerungen……..

||||| 0 I Like It! |||||

Freitagsfüller #12

1.  Es kann doch nicht sein,  dass ich jetzt krank werde – wo es für die nächsten 7 Wochen nochmal um alles geht.

2.   Manchmal denke ich mir “Ich könnte zum Abendbrot auch mal wieder Eier kochen.

3.   Gestern morgen war ich viel fitter als heute morgen.

4.   Ich würde mir so gerne Stiefeletten kaufen, finde aber wegen meiner ätzenden Schuhgröße nie etwas.

5.   Mich würde wirklich mal interessieren, wieso andere so viel mehr Glück haben als ich, was Schuhe angeht .

6.   Davon abgesehen, dass auch viele Spenden für einen guten Zweck zusammenkommen, finde ich sie auch sehr amüsant, diese Ice Bucket Challenge.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ganz viele Folgen der Serie New Girl , morgen habe ich Kräftesammeln geplant und Sonntag möchte ich eigentlich noch auf den Dom, bevor er bis zum Winter die Zelte abbricht!

||||| 0 I Like It! |||||

Carina Bartsch – Türkisgrüner Winter

Tuerkisgruener_Winter_02Inhalt: In der Fortsetzung von Kirschroter Sommer geht es, wie zu erwarten, wieder um die Beziehung von Emely und Elias, die dieses Mal neue Maßstäbe für den Term “Komplexität” setzt. Nachdem die beiden sich im ersten Teil nur schwer einander annähern konnten, scheinen sie nun endlich doch zueinander zu finden und ihren Gefühlen eine Chance zu geben. Doch ein versehentlich gelüftetes Geheimnis stellt die noch junge (wenngleich auch alte) Liebe viel zu schnell sehr stark auf die Probe, droht sie sogar zu zerbrechen. Beide leiden, beide finden nicht die richtigen Worte, um das auszusprechen, was gesagt werden muss. Und so driften die Leben wieder auseinander, scheinbar unvereinbar, weil es einfach nicht hatte sein sollen. Oder?

 

Amhranai meint: Nachdem Kirschroter Sommer mit einem höchst gemeinem Cliffhanger endet, wird man bei Türkisgrüner Winter schnell wieder in das Geschehen geworfen. Der Leser findet sich ein weiteres Mal in Emelys Kopf wieder, wo höchst verwirrende Gedanken die Macht über die Rationalität übernommen haben. Zunächst ist man verwirrt, wurde man doch am Ende des ersten Buches eigentlich davon überzeugt, dass die beiden sich eine Chance geben wollen – handelt es sich hier um ein grobes Missverständnis? Hat man einen Zwischenteil verpasst? Nein, man ist nur Teil dieses Gefühlschaos’, das scheinbar beide gefangengenommen hat. Und so kommt es, dass die ersten Kapitel des zweiten Teils nur so strotzen von amüsanten und zu-Fremdschämen-anleitenden Momenten, nicht zuletzt initiiert durch den lieben Alkohol, der gewaltig in der Entwicklung der Beziehung mitmischt. Mit Verlauf des Buches nimmt die Lustigkeit ab, aber nicht die Spannung.

Sobald man nämlich glaubt, dass nun endlich alles gut wird, geschieht die absolute Katastrophe. Das Geheimnis, das einem als Leser schon nach 1/4 des ersten Bandes offensichtlich vorkommt, fliegt nun auf, und schon ist man wieder da, wo Emely am Anfang stand. Nur  dass ihre Gefühle für Elyas mittlerweile so hochgekocht sind, dass es ihr noch viel miserabler geht als früher. Doch auch Elyas leidet anscheinend Höllenqualen, und aufgrund von Fällen des Aneinandervorbeiredens und verloren gegangenen Nachrichten, die ganz laut “Klischee!” brüllen, bleibt es lange bei dieser unentspannten Situation. Man leidet mit Emely, wundert sich hin und wieder aber doch über ihre unfassbare Dickköpfigkeit, die ihr schon im ersten Band so einigen Ärger eingebracht hat. Aber gut, sonst wäre das Buch vielleicht auch zu schnell vorbei. Eine charakterliche Entwicklung findet zwar statt, ist aber so quälend langsam, dass man sich durchaus fragt, wie sie jemals den Schritt zu Elyas machen konnte, wenn sie eigentlich doch so feige ist, wie es hier den Anschein erweckt.

Zum Ende will ich nichts weiter schreiben, da ich unwillkürlich in Spoiler verfallen würde. Wer verfolgt hat, wie häufig dieses Buch in Klischees abzudriften droht, hin und wieder aber doch noch die Kurve kriegt, kann sich möglicherweise denken, was geschieht. Allen anderen, insbesondere denen, die den ersten Teil gelesen haben, kann ich die Fortsetzung doch ans Herz legen. Für einen grauen Herbsttag eine gute Wahl.

||||| 0 I Like It! |||||

Montagsstarter #16

1. Ich weiß nicht, warum jetzt schon Herbst ist.

2. Ob die Sonne wohl nochmal zurückkommt?

3. Ein bisschen Tageslicht zum Aufstehen ist für mich immer notwendig.

4. Früher, wenn ich im Winter nie aus den Federn kam, fragte ich mich immer nur warum?

5. Zumindest ärgere ich mich jetzt nicht mehr, dass ich so viel schönes Wetter verpasse, während ich in der Uni bin.

6. Das ist doch auch was wert.

7. Bald möchte ich wieder mein Leben genießen.

8. Und so freue ich mich auf hoffentlich gutes Vorankommen, dann steht endlich wieder die Arbeit am Gymnasium an und eine Fortsetzung meiner Bücheraussortierei muss auch erledigt werden.

||||| 0 I Like It! |||||

Bücher zu verschenken!

Achtung, an alle Leseratten!


Der Tag, vor dem ich mich immer gefürchtet habe, ist gekommen: meine Bücherregale sind VOLL. Wirklich VOLL. Da ich mich aus Prinzip weigere, Bücher wegzuwerfen, möchte ich gerne neue Besitzer finden. Die Liste wird in den kommenden Tagen ständig aktualisiert – bitte schaut sie euch an. Wenn ihr ein Buch haben möchtet, schreibt mir doch einfach kurz eine Nachricht. Bei Wohnort in Hamburg und Übergabemöglichkeit gibt es das Buch komplett geschenkt, ansonsten verschicke ich gern gegen Erstattung der Versandkosten. :)

Helft mir, für meine Bücher ein schönes neues Zuhause zu finden!

 

Hier geht es zu den Büchern!

||||| 0 I Like It! |||||

Freitagsfüller #11

1.  Ich habe beschlossen,  mich mehr auf Dinge und Menschen zu konzentrieren, die mir guttun.

2.   “Ich bin letztlich der einzige Mensch, der für mein Wohlergehen verantwortlich ist” ist die Botschaft.

3.  In der wohlverdienten Mittagspause werde ich heute wieder mit einer Kommilitonin essen und klönen, die ich mittlerweile schon recht gut kenne, weil wir immer zusammen in der Bib sitzen.

4.   Dieser Hausarbeitenstress muss ein Ende haben.

5.   Machen wir uns nichts vor,  bin ich  wirklich schon bereit fürs Berufsleben ?

6.   So einige Frisuren muss ich unbedingt ausprobieren.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kurzen Shoppingtrip , morgen habe ich mal wieder Hausarbeiten-Schreiberei geplant und Sonntag möchte ich etwas Schönes unternehmen – vielleicht mal in den Zoo gehen !

||||| 0 I Like It! |||||

Montagsstarter #15

1. Immer wenn ich nachts ein leises Summen höre, sitze ich sofort senkrecht im Bett.

2. Fliegengitter im gesamten (!) Haus wäre mal eine Idee.

3. Meine Hausarbeit muss ich langsam voranbringen.

4. Leider ist der Dozent noch im Urlaub und kann mir kein Feedback zu meiner Gliederung geben.

5. Ich werde wohl weiterhin einfach drauflosschreiben.

6. Mir geht es nicht in den Kopf, dass ich ab kommender Woche schon wieder arbeiten muss.

7. Wenn ich mir das Wetter so anschaue: es kann deutlich schlechtere Bedingungen zum Ackern in der Bib geben.

8. Hausarbeiten schreiben und meine Bücher umsortieren stehen diese Woche an und ich freue mich auf verschiedene Treffen mit Freunden.

||||| 0 I Like It! |||||

Freitagsfüller #10

1.  Für mich haben die Tage momentan nicht genug Stunden.

2.   Ich bräuchte dringend einen Zeitumkehrer in irgendeiner Form.

3.  Was macht eigentlich das Wetter in der kommenden Woche?

4.   Ein Tisch mit Sichtschutz in der Bibliothek ist eine feine Sache.

5.   Haben wir schon wieder fast das Ende der Schulferien (und damit meiner Arbeitsferien) erreicht?

6.   Die letzten Wochenenden waren arbeitstechnisch aufgrund des warmen Wetters für die Katz.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Feierabend auf meiner Terrasse mit einem Buch , morgen habe ich das Werkeln an meiner Literaturhausarbeit geplant und Sonntag möchte ich morgens zum Sport und danach absolut nichts tun !

||||| 0 I Like It! |||||